Erfahrungsbericht Christina Indiestel

Achtung Falschgutachten

Am 15.10.2012 wurde ich (angeblich ) von der Diplom Psychologin Christina Indiestel, 32545 Bad Oeynhausen, Klosterstrasse 26 “untersucht”. Tatsächlich handelte es sich um eine Pseudowissenschaftliche  “Scheinuntersuchung” nahezu ohne jeden Aussagewert.

Hinweis: Ich hatte Frau Indistel fälschlicherweise als Ärztin bzw. Dr.med. bezeichnet, dies ist selbstverständlich unzutreffend !

Diese Verwechselung geschieht leider regelmäßig, wie auch in der Wikipedia unter “Psychologe” unter “Image in der Öffentlichkeit” steht.

Das Falschgutachten wurde mit einem Briefkopf der  “INA” = Interdisziplinäre Neuro-Psychologische Ambulanz erstellt. Im Jahre 2013 wurde Frau Indistel als Geschäftsführerin dieser UG ( haftungsbeschränkten ) Gesellschaft unter der Reg. Nr. HRB 13651 in Bad Oeynhausen eingetragen. Als Adresse ist ebenfalls die Klosterstr. 26 in 32545 Bad Oeynhausen genannt.

Als Anteilskapital wird die Summe von 1.000 € benannt, auch aus diesem Grund wurde auf eine Klage zu verzichten.

 

Es ging dabei um eine sogenannte “Neuropsychologische Begutachtung” im Auftrag des Landessozialgericht NRW ( Az. L 14 R 598 / 11 ) bei der ich sehr schlechte Erfahrungen machen musste.

 

Bei meinem Eintreffen wurde ich von einer “Mitarbeiterin” begrüßt, anschließend “untersucht”, danach sondern sogar “bewertet”. obwohl die Psychologin all dies persönlich hätte machen müssen.

So schreibt Frau Indiestel selbst in Ihr “Falsch - Gutachten”, ( Seite 20 ) ...das Frau H. irgend etwas beschreibt und deshalb der Verdacht einer Übertreibung bei mir bestehe !

Wohlgemerkt nicht die Psychologin hat mich “untersucht” sondern eine “Frau H.”.

Tatsächlich hatte ich mit der Psychologin lediglich in der letzten Viertelstunde Kontakt und mit ihr gesprochen.

Im Lügengutachten jedoch wird von der Psychologin Indiestel alles anders dargestellt !

So wird behauptet, das eine “Exploration” durchgeführt worden sei, also der Proband befragt worden sei.

Auf Seite 3 wird gelogen, ich hätte gesagt, das ich den “LKW Führerschein” gern habe abgeben wollen ( und vieles mehr ) , den ich vor wenigen Monate vorher habe “verlängern lassen”, d.h. ein Gesundheitsattest auf eigene Kosten erstellen ließ und bei der Führerscheinstelle eine Ausstellung der Fahrerlaubnis kostenpflichtig beantragte. Macht man dies, wenn man den Führerschein abgeben möchte ?

Ich habe selbstverständlich zu keinem Zeitpunkt gesagt, das ich meinen Führerschein oder Teile davon “abgeben” will.Auch Jahre später ( genauer gesagt im Jahr 2017 ) wurden die Fahrerlaubnisklassen C / CE die gesetzlich ab dem 50. Lebensjahr jede 5 Jahre verlängert werden müssen, abermals von mir verlängert.

Tatsächlich wurde mein Ausweis und meine Fahrerlaubnis eingefordert und beide Dokumente erst nach ca. einer Stunde wieder gegeben. Danach behauptete sie ( erklärt die Ärztin auf Seite 16 des Gutachtens ausdrücklich und fettgedruckt: )

Beachtet werden muss dabei, dass Herr Süfke erklärt, nach seinen Angaben vor ca. einem 3/4 Jahr die Überprüfung der Verkehrseignung für Berufskraftfahrer an offizieller Stelle ohne erkennbare Schwierigkeiten bewältigen konnte.

Nur habe ich über so etwas, weder mit Frau Indistel noch sonst jemandem über so etwas gesprochen !

Tatsächlich war auch nie Berufskraftfahrer und habe nie zu jemanden so etwas oder etwas ähnliches gesagt.

Ich habe lediglich die Fahrerlaubnis auch für schwere LKW ( C und CE ) bei der Bundeswehr erworben, diesen als Leiter im Sonderfahrzeugbau verwendet und möchte derzeit die Fahrerlaubnis nicht verfallen lassen.

Irren ist menschlich aber Frau Indiestel behauptete, ich habe ihr gesagt das ich Berufskraftfahrer sei, was natürlich ebenfalls unwahr ist. Auch im Nachgang gab die Psychologin dazu keine Erklärung ab, obwohl sie vom Gericht zu einer Stellungnahme aufgefordert wurde, die sie mit Schreiben vom 21.03.2013 lediglich Formal erfüllte, jedoch im wesentlichen Inhaltsleer

In dem kurzen tatsächlich mit ihr geführten Gespräch am Ende der “Untersuchung”, ging es im wesentlichen darum, ob ich ihr noch etwas zu sagen hätte und das sie mir jetzt die Anwesenheitsbescheinigung ausstellt.

Ansonsten hatte ich lediglich Kontakt mit der “Mitarbeiterin”, die mich vor einem PC setzte und verschiedene Programme startete, bei denen man auf Geräusche, Formen und / oder Farben usw. möglichst schnell reagieren musste.

Dabei viel mir auch auf, das die verwendeten PC alle älteren Semesters waren und die Programme offenbar einfache selbst geschriebene waren.

Ansonsten  habe ich kürzere “Reaktionstests” für meine Fahrerlaubnis “Klasse C bzw. CE” stets an aktuellen PC`s  mit Professioneller Software und hochauflösender Grafik gemacht. Sehtests, räumliches Sehen, Farbsehen, Sichtkreis usw. die hier bei Frau Indistel nicht geprüft wurden. ( Hier wurden also ganz andere Untersuchungen durchgeführt )

Zusätzlich viel noch zwei mal der Strom aus, da drei weiteren “Probanden” ( zusätzlich zu mir ) anwesend waren ( die ich bei einem Toilettenbesuch auf dem Flur  traf ) zwei Kaffeemaschinen eingeschaltet wurden und dann die Sicherung auslöste.

 Aufgrund dessen musste zwei mal, der PC wieder hochgefahren werden und das Programm neu gestartet werden. Dies was für mich sehr ärgerlich, weil es unnötige Wartezeit ( ca. 0,5 h ) bedeutete, bis das Programm neu gestartet wurde und dann musste ich es wieder von Anfang an bedienen.

Auch “Wortspiele” und andere “Frage - Antwort Spiele “ habe ich ausschließlich mit der “Mitarbeiterin” gemacht.

Das Gutachten hätte jedoch PERSÖNLICH von der Psychologin erstellt werden müssen ( bzw. sie hätte anwesend sein müssen ) oder sie hätte unaufgefordert die Qualifikation und Person offenlegen müssen, die ja wesentlich ( zu ca. 90 % )  an der Gutachtenerstellung beteiligt gewesen ist, bzw. diese eigenverantwortlich durchgeführt hat.


Dies hat sie nicht getan, sondern die Mitwirkung Dritter, die selbstständig die “Untersuchung” durchgeführt haben, verschwiegen.  Selbstverständlich wurde objektiv keine “Untersuchung” durchgeführt sondern lediglich eine Pseudo Untersuchung ohne Wert und Aussagekraft.


Da das Gutachten auch weiter völlig unwahr ist, und dies nicht nur aus vorstehendem Grund, habe ich Strafantrag gegen Frau Christina Indiestel wegen des Ausstellen unrichtiger Gesundheitszeugnisses gestellt.

Die Staatsanwaltschaft Bielefeld hat leider unter dem Aktenzeichen 501 Js 278/13 keine weitere Strafverfolgung aufgenommen, da der Beschuldigten Christina Indiestel nicht mit ausreichender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen werden könne, dass eine Straftat zu meinem Nachteil vorliege.

Auf Seite 20 ihres “Neuropsychologischen Zusatzgutachten” ( oder Schlechtachten ? ) erklärt die Psychologin, dass eine “Frau H.” mich untersucht habe, was auch zutrifft. Andererseits erklärt sie aber, dass sie fast stets bei mir gewesen sei, was eine Lüge ist.

Bis auf eine kurze Zeitspanne wurde ich lediglich von einer Mitarbeiterin ( hier ist Frau H. gemeint ) “untersucht”.

Weder im Gutachten noch ihrer nachfolgenden Stellungnahme äußert sie sich konkret dazu, wer nun was untersucht habe, wozu sie jedoch verpflichtet gewesen wäre. Denn grundsätzlich ist Frau Indiestel verpflichtet persönlich das Gutachten zu erstellen, wozu auch die Untersuchungen gehören. Wenn sie relevante Untersuchungen von ihrer angeblichen PTA ( Psychologisch - Technischen Assistentin durchführen lässt, muss sie dies dokumentieren, was nicht geschah. 

In ihrem Gutachten wird lediglich ausgeführt, das “Frau H. beschreibt .......... ( es folgen komplexe Ausführungen und es wird sogar der Verdacht einer Aggravationstendenz geäußert ! ) Diese trotz angeblicher mehrfacher Hinweise, “sich mehr anzustrengen” ( diese sind ebenfalls gelogen, nie erfolgte ein derartiger Hinweis )

Hätte mich jemand entsprechend angesprochen, hätte es sehr ernsthaften Ärger gegeben, denn selbstverständlich habe ich versucht die mir gestellten Aufgaben schnell und gut zu erfüllen. Aufgrund meiner zahlreichen Gesundheitsstörungen, zahlreicher Nervenläsionen, Juckreiz, Tinnitus, massive Schlafstörungen, Schlafapnoe ( unbehandelbar ), neuro - urologische chronifizierte Schmerzerkrankung, Herzerkrankungen  usw. ist meine Leistung stark eingeschränkt. Diese Sachverhalte waren ihr bekannt, bzw. die Aufklärung wurden durch ihr Falschgutachten verzögert.

Auf Seite 20 des Gutachtens verplappert sich die lügende Psychologin dann dummerweise: Frau H. beschreibt in den Bereichen Aufmerksamkeit, Gedächnis und Exekutivfunktionen Einschränkungen, die insgesamt noch weit über den subjektiv wahrgenommenen Einschränkungen bei depressiv Erkrankten liegen, es besteht der Verdacht einer Aggravationstendenz bei der Beantwortung der Fragen.

Kurz vorher schreibt die Psychologin, das ein “Beschwerdevalidierungsverfahren” eingesetzt worden sei, welches aussagt, das keine eindeutige Aggravationstendenz ergab.


Ich kann nur immer wieder dringend jedem nur empfehlen eine Begutachtung ( besonders dort ! )  nur mit einem Zeugen / Zeugin also einer Begleitperson zu machen !


Da Beschwerdevalidierungstests die Aggravationen oder Simulationen der Probanden ( zu untersuchenden Personen ) aufdecken sollen, sind diese sicherlich die schwersten Untersuchungen, so das es aus meiner Sicht schon einer “kriminellen Energie” bedarf, diese so durch zu führen, das lediglich eine Mitarbeiterin anstatt die Psychologin diese durchführt.

Die von der lügenden Psychologin vorgetragenen unwahren Ergebnisse haben mich massiv beleidigt und geschädigt.

Die nachfolgenden Ärzte wie z.B. der Neurologe / Psychologe Dr. med.  Lutz Siegfried Gerhardt, verzichtet wie er schreibt aufgrund der von der Lügnerin Indiestel festgestellten “ausgeprägten  Aggravationstendenz” ( Seite 24 des Gutachtens Gerhardt )  auf ein großen Teil der Untersuchungen u.a. auf die sehr wichtige elektrophysiologische Untersuchung ( Seite 31 des Gutachtens Gerhardt )

 Wären diese wichtigen Untersuchungen  ( wie unbedingt notwendig bei unfallbedingten Nervenläsionen = Nervenverletzungen )  erfolgt, wäre der Gutachter Gerhardt zu einem ganz anderen Ergebnis gekommen ! So kam er zum fehlerhaften Ergebnis “Psychosomatischer Beschwerdekomplex im Sinne einer undifferenzierten Somatisierungsstörung mit Leitsymptom Schmerz ( ICD 10 F 45.1 )


Zusammengefasst: Das Gutachten der Lügnerin Indiestel hat nicht nur massivste Schäden angerichtet, denn mehrere Folge Gutachten gingen durch das bewusst falsche Gutachten “voll in die Hose”.

Ich habe heute noch mit diesen falschen und fehlerhaften Nachfolge Gutachten zu kämpfen, obwohl das Klageziel ( volle Erwerbsunfähigkeit ) Jahre später erreicht werden konnte. 

Denn Jahre später wurde ich u.a. zu einer “Nerven MRT Untersuchung” nach Heidelberg geschickt, wo man zahlreiche Nervenschäden feststellte, das die ca. 15 cm lange Narbenwulst auf der Knochenhaut des Schienbein reibt und so Schmerzen verursacht usw.

Von Neurochirurgen wurde Ischialgie, lumbale Spinalkanalstenose, Bandscheibenprotrusionen und chronische Schmerzen mit ausgeprägtem Charakter festgestellt.

Ebenfalls wurden mehrere Herzerkrankungen ( die eine Herzinsuffizienz zur Folge haben, mit Luftnot, starkem Herzklopfen, Schwindel usw. ) festgestellt und vieles mehr, aber erst einige Jahre später, was letztlich durch das bewusste Falschgutachten der Lügnerin Indiestel verursacht wurde. Denn auch der nachfolgende Internist  ( Fachgutachten Innere Medizin und Spezielle Schmerzmedizin ) verwies in seinem Gutachten auf die “festgestellten Beurteilungen” der Akte, also auch und insbesondere das Falschgutachten und erklärte ( auf Seite 31 seines Gutachtens ), das ja Verdeutlichungstendenz im Sinne einer Aggravation vorliegen.

Auch hier wurde dann quasie “aus der Hüfte” das Gutachten geschossen und nicht “richtig” untersucht, was sich dann quer durch alle Folgegutachten hinzieht.

Ich habe lange überlegt, sie wegen der finanziellen Kosten aber auch aufgrund der gesundheitlichen Auswirkungen, die sich körperlich durch z.B. Stress, Ärger und zu später Behandlung realisierten zu verklagen.


Dürfen Lügner - Lügner genannt werden ?


Was ist  Aggravation ?


 Aggravation ist quasi  Lügen, man stellt bewusst oder unbewusst die Beschwerden falsch und /oder Übertrieben da, tatsächlich vorhandene Symtome werden übertrieben um sich ein Vorteil zu verschaffen ( ein Ziel zu erreichen ).

Wie die lügende Psychologin weiß, muss bei einer Beurteilung ob eine Aggravation vorliegt, sorgfältig Alternativerklärungen ( z.B. andere Gesundheitsstörungen die noch nicht bekannt bzw. unzureichend diagnostiziert sind ) ausdrücklich ausgeschlossen werden.

Dies bedeutet, das eine vorhergehende differential-diagnostische Abklärung vorgeschaltet sein muss, d.h. unklare Symptome und Beschwerden ausreichend untersucht werden müssen. ( Labordiagnostik insbesondere arteriologische und Läsionsaufklärung etc. )

Dies wurde jedoch bewusst und absichtlich von der lügenden Psychologin unterlassen und entgegen jeglicher Leitlinien  jeglicher Informationsgewinn ( Integration von Vortestwahrscheinlichkeiten ) unterlassen und so bewusst ein Falschgutachten erstellt.

Das ein Proband sich nicht gut konzentrieren kann, wenn er unter Schmerzen ( durch Nervenläsionen ) leidet, Juckreiz und Schlafmangel, niedriger Sauerstoffanteil im Blut u.a. durch Herzerkrankungen ( durch Herz CT bildgebend nachgewiesen )

Durch ihr massives Fehlverhalten, den alle Tests wurden von einer Mitarbeiterin die keine Psychologin war durchgeführt, hat sie bewusst das Falschgutachten ( Schlechtachten ) erstellt und so ein falsches Gesundheitszeugnis ausgestellt.

Fazit: Das es bei den Untersuchungen häufig zu falsch Positiven Beurteilungen kommt ist der Fachwelt bekannt.

An den Untersucher werden daher hohe Anforderungen gestellt, im Einsatz z.B. chronische Müdigkeitssyndrome zu erkennen, die verursacht z.B. wie bei mir durch massivste Schlafstörungen ( von denen ich berichtete und die sich durch mehrere Schlafkliniken mit allen Datenerfassungen in der Akte befanden - Diagnose Schlafapnoe mit nicht durchführbarem Behandlungsbedarf ), Schmerzen, durch neuro-urologische Störungen ( sehr häufige Toilettengänge auch Nachts ) usw.

Dem größtenteils von einer “Helferin” erstellten Gutachten fehlt so nicht nur jegliche Professionalität, sondern ist bewusst wahrheitswidrig, nicht nur bei einzelnen Aussagen.Nach wie vor halte ich das wissentlich erstellte Falschgutachten ( Falsche Gesundheitszeugnis ) für strafrechtlich relevant. Es ist schade das unsere Strafverfolgungsbehörden derartige Straftaten offenbar grundsätzlich nicht verfolgen.